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Mittwoch, 15. April 2026

Socken für mich: Hipsulaisen karuselli

 ANMERKUNG: diesen Post hatte ich eigentlich schon Ende Januar geschrieben. Und dann vergessen zu veröffentlichen 😬




Dieses Design der finnischen Designerin Kati Koitto verwendet eine völlig neue Konstruktion  - es wird ein Sechseck gestrickt, das an zwei Kanten geschlossen wird, an zwei Kanten wird, zur Runde geschlossen, der restliche Fuß angesetzt, an den übrigen zwei Kanten des Sechsecks wird in Runden das Bein gestrickt.





Die Konstruktion wird also von der Ferse aus gestrickt, das Sechseck bildet dabei auch Teil des Fußes und des Beins.



Bis auf die Naht am Fußrücken ist das ganze Strickstück ein Paradebeispiel für einfaches Maschendreschen, zum Beispiel vorm Fernseher oder als nebenher mit Google Maps jonglierender Beifahrer 😆

Die Umrechnung auf die individuelle Größe ist einfach, es gibt nur zwei Runden, und das Muster bietet sich für Reste, selbststreifendes und extrem unruhiges Garn an.

Und natürlich für Leute, die Spaß an ungewöhnlichen Konstruktionen haben.




Meine Karussellsocke hat insgesamt 68 Maschen, also 34 je Segment, Nadelstärke 2,5 auf 7 Nadelspielnadeln und verstrickt habe ich Meilenweit Seta.

Zwischendurch sieht die Socke mehr nach Mütze und sehr funky aus... 

Samstag, 13. September 2025

Restesocken: Entrelac

 

Die Socke passt nicht ganz auf mein Plastikbeinchen 😅

Eine schlechte eigene Anleitung erspare ich uns allen, stattdessen verlinken ich lieber auf das sehr gute Video von Sylvie Rasch (CraSy Sylvie), die such erklärt, wie man sich das Muster passend für die eigenen Füße berechnet, und ein recht anständig geschriebenes Muster von Drops, das ich schon mehrfach benutzt habe. 

Entrelac ist nicht sonderlich schwierig, auch wenn die Technik sehr eindrucksvolle Ergebnisse liefert. Und bitte nicht erschrecken: besonders die ersten Runden sehen komplett behämmert aus. Das Muster braucht ein paar Rapporte, um sich optisch zu etablieren.

Und bitte keine Angst vorm Rechnen! Das geht pillepalle mit dem guten alten Dreisatz, und niemand schimpft, wenn ihr - wie ich - den Taschenrechner benutzt. 

Meine Socke hat ein 2×2-Bündchen über 20 Runden und 68 Maschen.

68 Maschen, da ich 1. ziemlich fest stricke, 2. zur Fußballerwade tendiere und 3. einen hohen Spann habe und mit den regulären 60 Maschen nicht die Socke über die Ferse gezogen bekomme.

Von diesen 68 Maschen nehme ich für den Entrelac-Teil 20% ab - Entrelac verhält sich anders als normal in Runden glatt rechtes Gestrick.

Hier gibt es jetzt zwei einfache Rechenwege: der altbewährte Dreisatz:

68 Maschen sind 100%

68/100=0,68 

Also sind 0,68 Maschen 1%.

Das nehmen wir ×80

0,68×80=54,4 Maschen


Alternativ rechnen wir mit Kommazahl 68×0,8=54,4

Kurze Überlegung: wollen wir große oder kleine Karos? Viele oder wenige? 

Ich habe beschlossen, 6 Karos à 9 Maschen zu stricken, das lässt sich gut aufs Nadelspiel sortieren. Auch 9 Karos zu je 6 Maschen funktionieren, oder wir runden unser Ergebnis auf 55 und machen 11 kleine Karos zu je 5 Maschen. Oder 5 große zu je 11 Maschen. 

Die nötigen Abnahmen werden jetzt mehr oder weniger gleichmäßig verteilt, dann zum ersten bunten Rest wechseln und eine Runde glatt rechts stricken. So kann der Faden später gut vernäht werden.

Ich habe die Startdreiecke mit Doppelmaschen gestrickt (im Video von Sylvie wird das gut erklärt), weil der Übergang von glatt rechts zu Dreieck so schöner und gleichmäßiger ist.

Da ich einen großen dunklen SoWo-Rest hatte, habe ich diesen für Bündchen, Fuß und jede zweite Runde Entrelac verwendet, knatschbunt oder Ton in Ton geht auch sehr gut.

Für die Restesocken habe ich Startdreiecke,  7 Runden Karos und Enddreiecke (wieder mit Doppelmaschen) gestrickt, dann wieder mit dem dunklen Rest auf 66 Maschen zugenommen. 

Die Enddreiecke wurden mit Doppelmaschen gearbeitet. 


Warum 66, wenn das Bein 68 Maschen hat?

Die Socke soll gut am Fuß sitzen, der ist bei mir nicht so dick wie die Wade.

➡️ Sockentabellen sind praktische Anhaltspunkte, aber sie sind nicht Gesetz. Keine Hemmungen, wenn ihr ein paar Maschen mehr oder weniger braucht, um eure Socken mit eurer Maschenprobe auf euren Fuß anzupassen. Das bedeutet nicht, dass Gestrick oder Körper komisch sind. Und wenn der Fußteil bei Maschenzahl XY schlabbert, während das Bein gut sitzt, dann nehmt einfach paar Maschen nach der Ferse ab und/oder strickt ein Rippmuster unterm Fuß.

Als Fersenwand habe ich das Jutemuster genommen, das gefällt mir sehr gut und ist auch schön haltbar. 

Fersenwand im Jutemuster. 

Für zusätzliche Bequemlichkeit gibt's noch eine Hufeisenferse. 


Trittform der Hufeisenferse. 


Im Zwickel habe ich ein wenig herumgepielt und das Zwickeldreieck im kleinen Perlmuster gestrickt.

Dafür musste wieder gerechnet werden:

Maschen aus dem Rand popeln, zählen und rechnen:

XY Maschen auf der Fersenseite total - 33 reguläre Fersenmaschen; neues Ergebnis durch 2=Zwickelmaschen je Seite.

Je zwei Maschen Abstand zum Spann.

Passend Markierer einhängen.

Der Zwickel wird nun im Kleinen Pwrlmuster gestrickt, die Abnahmen dabei in k2tog bzw ssk. Die restliche Socke ist glatt rechts.


Türkis: Zwickeldreieck im Kleinen Perlmuster, blau: Fersenwand im Jutemuster. 


Das Ganze über 15 Runden, dann die Zwickelmuster- und -abnahmespielerei weiterführen, auf dem Oberfuß aber nun das Strukturmuster beginnen:

Strickschrift für das Oberfußmuster


Nach der Beendigung der Strickschrift noch 15 Runden stricken, dann die Bandspitze beginnen.

Montag, 14. Juli 2025

Quietschbunte Mustersamplersocken

Dieses Garn lag schon länger, weil es sich nicht in den von mir versuchten Mustern verstricken lassen wollte.

Und glatt rechts ist ja auch irgendwie langweilig... 


Nuhuuuuun... dann versuchen wir was ganz anderes und stricken ein paar einfache Strukturmuster.

Beide Socken sind toe-up mit 68 Maschen (ich stricke recht stramm), runder Bumerangferse ala Sylvie Rasch und 2×2-Bündchen gestrickt, aber mit unterschiedlichen Mustern.




Socke 1:

  1. Sunshine, 3 Rapporte
  2. Half linen stitch, 4 Rapporte
  3. Andalusian stitch, 3 Rapporte plus eine Runde rechts
  4. Schuppenmuster, 3 Rapporte 
  5. Jute stitch, 6 Rapporte 
  6. Waffelmuster, 5 Rapporte 
  7. Überzieher-Muster, 6 Rapporte plus Runden 1 und 2
  8. Sand stitch, 6 Rapporte plus eine Runde links
  9. Roman stitch,  3 Rapporte.
  10. 2×2-Rippmuster (Bündchen)




Socke 2:
  1. Broken seed stitch, 5 Rapporte
  2. Bambusmuster, 4 Rapporte 
  3. Seersucker, 2 Rapporte plus Runden 1 und 2
  4. Stepping Stones, 5 Rapporte plus 2 Runden
  5. Kästchen, 2 Rapporte plus Runden 1-3 Rapporte (Muster weiter unten, türkis hinterlegt)
  6. Double moss, 5 Rapporte
  7. Toasty twist, 14 Runden
  8. Double woven stitch
  9. glatt links
  10. Bündchen

 

Die Muster en detail:




Sunshine: einfach zu stricken, der Effekt könnte toll für etwas weniger hysterisches selbstmusterndes Garn sein - da als "Trenner" zwischen zwei Ringeln *Chefs kiss*

Half linen stitch: genial für Färbungen wie diese. Der Stoff ist etwas dicker und neigt zum Zusammenziehen; wenn man eine ganze Socke damit stricken will, müssen ein paar Maschen mehr aufgenommen werden, und etwas mehr Verbrauch mit veranschlagt werden. Da der Stoff etwas dicker und robuster ist, eignet sich dieses Muster auch gut für Fersenwände.

Andalusian stitch: hmmm. Einfach und bei einfarbigen oder zumindest weniger wilden Garnen recht hübsch. Wäre für solche Garne wie dieses aber nicht meine erste Wahl. 

Schuppenmuster: wirkt eigentlich immer, aber auch hier finde ich das Garn einen Hauch zu wild - Färbung und Muster fressen sich nicht gegenseitig,  aber eine ruhigere Färbung wäre einfach schöner. Macht aber Spaß beim Stricken, ein schönes, einfaches Muster, das für Uni und selbststreifende Garne funktioniert. Sogar für diese Clownkotze im Mixer.


Jute stitch: wie für solche Musterungen entwickelt. Einfach zu stricken, ein wenig elastisch, aber wie beim nah verwandten Half linen stitch ist der Stoff ein wenig dicker und puckert ein wenig. Das bitte beachten, wenn man einen ganzen Strumpf daraus zaubern möchte.

Waffelmuster: wirkt eigentlich am Besten bei einfarbigen Garnen, hier verschwindet es fast in der Färbung.

Überzieher: einfach und eingängig, gefällt mir sogar bei diesem Härtefall sehr gut.



 

 

 

 

 

 

Sand stitch: ein effes Rechts-Links-Muster, das mir hier aber überraschend gut gefällt. Auch brauchbar für Bündchen.

Roman stitch: eigentlich ein sehr nettes und einfaches kleines Müsterchen, aber hier? Nun ja, wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Aber sehr hübsch bei einfarbigem Garn.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Broken seed stitch: Super für Garne wie dieses, der Effekt erinnert mich an Reptilienhaut. Wenn man dieses Muster in der Runde stricken möchte, immer eine ungerade Maschenzahl wählen.

Bambus: Schönes Muster, harmoniert sogar mit dieser kreischbunten Wolle hier, sieht aber auch in Uni sehr chic aus.

Seersucker: an sich ein schönes Rechts-Links-Muster, funktioniert hier aber nicht für 5 Pfennig. Versuch macht kluch, nä.












Kästchen: schöner in Uni, hier geht es verloren. Muster: Über 4 Maschen und 4 Runden; Runden 1-3: *3 rechts, 1 links* Runde 4: alle links

Double moss: hmmm... stört die Omma nich beim Bügeln, hier aber etwas langweilig. Double moss und sein Kumpel Irish moss machen sich aber ganz toll in Kombination mit Zopf- und Ganseymustern.

Toasty twist: einfach zu stricken, guter Effekt selbst bei diesem LSD-Traum von Färbung.









 

Double woven stitch: eine Variante vom Linen stitch, und obwohl das Muster mit dieser Färbung unruihg ist, gefällt es mir irgendwie in Kombination.

Glatt links: hat was, oder? Die Stoffeigenschaften sind wie bei glatt rechtem Gestrick, der Stoff ist dünn und recht elastisch.

Freitag, 17. Februar 2023

Januar/Februar 2023: Herbert

 Am 20. Januar 2023 musste ich meinen großen Meerschweinchenmann Herbert gehen lassen.

Herbert wird seither innig von mir, dem Kater und am meisten von seinem Bruder Klaus-Dieter vermisst.

Herbie war ein sehr hübsches und verfressenes Meerschwein, ein wenig schlicht im Gemüt, aber ein total liebenswürdiges Kerlchen.





Als kleines Andenken an mein Wandertoupet habe ich ein Sockenmuster entworfen, das wie Herbert schlicht, aber hübsch ist, unisex und durch das Rippmuster und die Möglichkeit, ein paar Maschen dazuzupfudeln, auch recht einfach an andere Maschenzahlen anzupassen ist.


Zopfdetail vorn
Gemusterte Bandspitze (kann man machen, muss man aber nicht)


Zopfdetail hinten

Das Strukturmuster ist hier schön zu sehen-



Ferse und Spitze überlasse ich Euch - ich habe eine Hufeisenferse gestrickt, die Fersenwand mit Hebemaschen verstärkt und eine Bandspitze gestrickt, auf der ich das Muster, soweit sinnvoll, weitergeführt habe - jede andere Ferse und Spitze gehen auch.

 

Anschlag:

66 Maschen, 34 vorn, 32 hinten.

 

Bündchenmuster:

Nicht von den Charts beeindrucken lassen! Es sind wirklich nur rechte und linke Maschen, und es ändert sich nach der ersten Runde bis zum Beginn des Beins nichts!

 

Bündchen Vorderseite

Bündchen Rückseite


 

Bein:

Es muss keine Set-up-Runde gestrickt werden.

Das Bein so lang stricken, wie man gern möchte, dann auf der Beinrückseite eine Ferse nach Wahl stricken.


Beinvorderseite und Fußoberseite

Beinrückseite

 

Wichtig bei den Abnahmen für die Zehen: im Zweifel muss am Oberfuß eine Abnahme mehr gemacht oder die Maschen je nach gewünschter Spitze umsortiert werden.


Januar 2023 (und Dezember 2022): Eckstein Socks

 

 



 

Ich hatte meiner Mutter (geschwollene Knöchel und schrecklich empfindliche Diabetikerfüßchen)im Dezember bereits ein Paar gestrickt, weil ich die Konstruktion lustig fand und durch die rechtwinklige Ferse auch ordentlich Platz für geschwollene Knöchel ist.






Tja nu... die Socken sehen "leer" ziemlich kurios aus, sitzen aber an Glitzerboese seniors Füßen 1a.

Sie möchte bitte nur noch solche, und bitte bitte bunte!

 

Dieses "bitte bitte ganz bunt!" höre ich übrigens auch relativ oft bei Herrensocken - meine Theorie: viele Männer jedweder Orientierung mögen durchaus Farben, so isses nämlich nicht. Und Socken sieht ja kaum jemand außer dem Träger - da kann man(n) sich dann also unbesorgt auch seine Lieblingsfarben anziehen, es "stört" ja keinen.

Als Garderobiere Ende Januar hätte ich mein angefangenes, rosa-violett gestreiftes Sockenpaar dann auch x-mal auf einer Karnevalssitzung (Herrensitzung!) für gutes Geld verscherbeln können; die GenZ-Männer machen sich eh weniger einen Kopp um alberne Geschlechterstereotype (was ich sehr gut finde. Niemandem fällt der Penis ab, nur weil er bunte Farben trägt. Oder Nagellack, Makeup, ein Kleid, whatever. Denke mir sowieso, dass Röcke/Kleider doch eigentlich grade für Männer superbequem sein müssten, weil man dann gewisse Teile der Anatomie einfach entspannt hängen lassen kann), und die Boomer- und Kriegsgenerationen sind mit diesem Quatsch größtenteils durch, hauptsache warme bequeme Socken an den Mauken, nä 😂

Ich schweife ab *hust*


Ich habe beide Paare etwas modifiziert nach Sybil Rs Anleitung gestrickt, und statt den von ihr verwendeten Shadow wraps Doppelmaschen gestrickt.


Beide Sockenpaare sind gleich gestrickt.


Projektnotizen:

- je 68 Maschen

- Bündchen in 2*2 Rippmuster

- relativ kurzes Bein

- braungestreifte Socken: Aldi SoWo Aktion Herbst 2022 in Forest, Schneckenspitze

- bunte Socken: Supergarne Aktiv 4fach Alpi in Marmolada, Bandspitze


 

Ferse, 1. Teil

Verkürzte Reihen mit Doppelmaschen.

  1. Reihe (Hinreihe): bis 5 Maschen vor Rundenende, Doppelmasche.
  2. Reihe (Rückreihe): bis 5 Maschen vor Rundenbeginn, Doppelmasche.

In Reihen hin und her, bis auf jeder Seite der Ferse 25 Doppelmaschen liegen.

Nadel 1: 5 “normale” Maschen, 12 Doppelmaschen.
Nadel 2: 13 Doppelmaschen, 4 “normale” Maschen.
Nadel 3: 4 “normale” Maschen, 13 Doppelmaschen.
Nadel 4: 12 Doppelmaschen, 5 “normale” Maschen.

 
Ferse, 2. Teil

Komplett auf meinem Mist gewachsen; 3 Runden glatt rechts, dabei die Doppelmaschen abstricken.

 

Ferse, 3. Teil
  1. Reihe: 38 Maschen rechts, Doppelmasche.
  2. Reihe: 8 Maschen links, Doppelmasche.

In den folgenden Reihen immer über die letzte Doppelmasche stricken, neue Doppelmasche - bis die Maschenverteilung wie folgt ist:
Nadel 1: 5 “normale” Maschen, 1 Doppelmasche, 11 “normale” Maschen
Nadel 2 und 3: je 17 “normale” Maschen
Nadel 4: 11 “normale” Maschen, 1 Doppelmasche, 5 “normale” Maschen.

Wieder in Runden stricken.


Januar 2023: Socken für Barbara

 

Diesen Monat habe ich Geburtstagssocken für meine Freundin Barbara gestrickt - nichts super Ausgefallenes, einfach hübsche Damensocken.


Anforderungen:

- ich wollte ein selbststreifendes Garn verwenden

- Barbara ist eine große Frau und trägt dementsprechend keine niedliche Größe 36; lies: ich muss für einen normal proportionierten Damenfuß in Größe 42/43 mehr Maschen anschlagen als für ein normal proportioniertes Minifüßchen


Lösungen:

- ein schlichtes, aber schönes Design mit Bündchen, Ferse, Spitze in Uni

- ein nicht zun unruhiges Muster für selbststreifendes Garn, ein wenig modifiziert/hochgerechnet.

 

Entschieden habe ich mich für Sockenwolle in Selbststreifend und Uni (Blau- und Grautöne) und das Muster "Bögen in Hellblau und Gelb - Die vier Einsamkeiten" von Puntasam aus dem Chefkoch-Forum.

(Link zu Ravelry und zu Chefkoch











Ich habe das Muster um zwei Maschen verbreitert, auf 17 Maschen je Nadelspielnadel.

Ein wenig verkleinern oder vergrößern ist bei diesem Muster sehr simpel.

Überhaupt ist das Muster recht einfach zu stricken, aber grade bei selbststreifenden Garnen wahnsinnig effektvoll.


Das Bein habe ich - da für eine große Frau, die im Winter auch mal Boots trägt - etwas länger als normal gemacht, und trotz Sabotage durch den schwarzweißen Nerver (=der Kater hat den zweiten unfertigen Socken geklaut, zwei Spielnadeln rausgezogen und dann damit gepielt; ich musste reichlich ribbeln und neustricken, noch dazu fluffig gelutschte Wolle rausschneiden), extralangem Bein und Größe 42,5 war ich in 11 Tagen fertig.

Das Muster ist hal einfach und eingängig und einfache Lacemuster stricken sich halt auch schneller als Zopfkotze deluxe 😁

 

 


Das Bündchen im Kaffeeböhnchenmuster, die runde Bumerangferse und die Bandspitze sind in Dunkelblau gehalten, den Fußteil des Sockens habe ich in glatt rechts gestrickt.


Bündchenmuster:

R1: 2 rechts, 2 links
R2: 2 rechts, 2 links, 1 rechts, Umschlag, 1 rechts, 2 links
R3: 2 rechts, 2 links, 3 rechts, 2 links
R4: 2 rechts, 2 links, 3 rechts, 1. der drei Maschen über die beiden anderen ziehen, 2 links


 
 
 
Und das auf 17 Maschen angepasste Beinmuster:

cdd oder centered double decease: zwei Maschen miteinader wie zum Rechtszusammenstricken abheben (nicht stricken), die nächste Masche stricken und die beiden abgehobenen überziehen.
 
 




Freitag, 13. Januar 2023

Januar 2023: Sneakersocken "Dicke Bohnen mit Kaffee"





Ein einfaches Muster mit falschen Zöpfen, dass ich für Sneakersocken Größe 36/37 g
ebastelt habe.

Mein Rapport hat 60 Maschen, lässt sich aber leicht verbreitern, wenn man ähnlich knüppelfest strickt und mehr Maschen für die Socken braucht.

Bündchen, Ferse, Spitze - das überlasse ich euch, meine Söckchen waren toe up mit runder Spitze, einem FLK heel und als Bündchenmuster habe ich einfach die Runde 1 des Charts gestrickt, bis es mir hoch genug war.

 

 

 



Sonntag, 12. September 2021

August: Streifenirrsinn

Für den August habe ich aus meinem aktuellen Lieblingssgarn (Supergarne Aktiv Rainbow) eine einfache, aber witzig konstruierte Socke gestrickt - Wollschnegges Crazy Stripes.






Ohne Bündchen und Ferse sieht das Sockenbein sehr schlabbrig aus. Davon nicht stören lassen.


Dazu wird das Sockenbein quergestrickt, Bündchen und Fuß in Runden.

Ich habe dazu 50 Maschen Breite fürs Bein gewählt; nachdem ich die erste Socke wie in der Anleitung mit provisorischem Anschlag und aus einer Luftmaschenkette gepopelten Maschen gestrickt habe (ich mache das extrem ungern), ist mir bei der zweiten Socke aufgegangen, dass man sich den provisorischen Anschlag prima sparen kann - ich habe dann auf einer langen Rundstricknadel 100 Maschen im JMCO angeschlagen und flach in Reihen gestrickt.

Manchmal hilft es, kurz nachzudenken 😅 

Geschlossen habe ich beide Sockenbeine mit dem Finchley Graft, dem Maschenstich für Doofe.

 

 






 

Wollschnegge empfiehlt eine nachträglich eingestrickte Ferse, um noch eine weitere Form von Streifenverlauf zu haben, was auch gut am Fuß sitzen wird und klasse aussieht - ich wollte aber mal etwas Neues ausprobieren und habe dazu skeincharmers/Natalia Vasilievas Boomerato heel gestrickt, eine runde, gut sitzende Ferse, die Tomaten- und Bumerangferse kreuzt und klasse in selbststreifendem Garn oder verschiedenfarbigen Keilen aussieht.





Für die Spitze habe ich Crasy Sylvies Spiralspitze gestrickt; sehr einfach zu stricken, sitzt ausgezeichnet und ist auch noch sehr dekorativ.